Minister*innen

Dr.in Anna Sporrer
© SPÖ/Visnjic

Dr.in Anna Sporrer

Die ehemalige Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichtshofs ist Bundesministerin für Justiz.

Geboren am: 3. Juli 1962
Geburtsort: Mödling (Niederösterreich)

Dafür stehe ich:

„Ein starker Rechtsstaat ist für unsere Demokratie unverzichtbar. Als Justizministerin werde ich daher mit einer von der Politik unabhängigen Bundesstaatsanwaltschaft dafür sorgen, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die Unabhängigkeit der Justiz gestärkt wird. Ein zentraler Bestandteil eines starken Rechtsstaats ist der Schutz der Menschenrechte. Deshalb setze ich mich für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen gleichberechtigt und in Freiheit leben können. Besonders Frauen und Mädchen müssen unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Lage ein Leben ohne Gewalt und Unterdrückung führen können. Jeder Femizid ist einer zu viel und stellt einen Auftrag an uns alle dar, uns für eine gleichberechtigte und gewaltfreie Gesellschaft einzusetzen!“

LEBENSLAUF

Berufserfahrung

seit März 2025 Ministerin im Bundesministerium für Justiz
1/2014 – 3/2025 Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichtshofes
2016 – 2025 Vorsitzende der Schiedskommission der Medizinischen Universität Wien
2014 – 2017 Mitglied der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt
2012 – 2013 Mitglied des Menschenrechtsbeirates der Volksanwaltschaft
2011 – 2013 Vertretung der Republik Österreich im Stiftungsrat der Europäischen Rechtsakademie
2010 – 2025 Mitglied der Schiedskommission der Medizinischen Universität Wien
1996 – 2004 und 2009 – 2013 Juristin im Bundeskanzleramt, unter anderem als stv. Sektionsleiterin des Verfassungsdienstes und Büroleiterin der Bundesministerin im Bundeskanzleramt; dazwischen 2004 bis 2008 Ausbildung zur und Tätigkeit als Rechtsanwältin
2009 – 2012 Mitglied des Menschenrechtsbeirates im Bundesministerium für Inneres
1995 – 2010 österreichische Rechtssachverständige der Europäischen Kommission über die Implementierung der Gleichbehandlungsrichtlinien in den Mitgliedstaaten
1995 – 1998 Vorsitzende der Gleichbehandlungskommission
4/1995 – 8/1996 Juristische Referentin der Bundesministerin im Bundeskanzleramt
1994 – 2004 Lehrbeauftragte an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Wien
1994 – 1995 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Verwaltungsakademie des Bundes/“Europaakademie“
1990 – 1993 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Verfassungsgerichtshof

Bildungsweg

1983 – 1995 Diplom- und Doktorratsstudium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien